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Aktivitäten

Ich bin ein Computerfachmann, der gerne und viel Zeit mit diesen Geräten verbringt. Mit diesem Wissen versuche ich, meine eigenen Computer­probleme zu lösen, anderen ein wenig weiterzuhelfen – und natürlich auch die Welt zu verbessern. :D

Inhalt:

Computern

computern, v. – Was mit Computern machen.

Einen großen Teil meiner Freizeit neben dem Beruf (und zuvor dem Studium) verbringe ich wohl an meinem Computer. Gut, das machen wohl noch mehr Leute in meinem Alter, allerdings dürfte mich von vielen wieder unterscheiden, dass ich von neumodischen 3D-Spielen nicht besonders viel Ahnung habe und stattdessen lieber selbst Software schreibe.

Manchmal kann ich tagelang an einem Programm oder einer Webseite sitzen, um diese zu perfektionieren oder nach dem kleinen aber hart­näckigen Fehler zu suchen. Ganz besonders hat es mir die Kombination aus beidem angetan: Web-Anwendungen. Anfang 2003 ist daraus mein erstes größeres, öffentliches Projekt hervorgegangen, das Unclassified NewsBoard (zunächst unter anderem Namen). Allerdings hat Microsoft mit .NET und dem neuen Visual Studio eine angenehme Entwicklungsumgebung zu­stande gebracht, die ich seit einiger Zeit auch öfter für eher herkömmliche Desktop-Anwendungen einsetze. Einige der nützlicheren Pro­gramme habe ich in meinem Web-Labor veröffentlicht, genauso wie Quelltext-Schnipsel, die auf dem Weg dahin angefallen sind, und weitere praktische Informationen für den Umgang mit Rechnern. Außerdem habe ich bisher an mehreren Webseiten mitgearbeitet, z.B. der Schul-Homepage oder den Seiten unseres Amateur­funk-Ortsverbands.

1999 habe ich aus organisatorischen Gründen mit 17 Jahren ein Gewerbe angemeldet und biete seit einiger Zeit auch die Erstellung von Individualsoftware und Webseiten an. Seit 2004 bin ich für einen eigenen Webserver zuständig, auf dem ich gemeinsam mit meinem Vater, der sich mehr um die wirt­schaftlichen und rechtlichen Belange kümmert, Webhosting-Dienstleistungen anbiete. Des Weiteren sind in den letzten Jahren mehrere PC-Anwendungen und Internet-Präsenzen für kleinere und größere Unternehmen aus der Region aus meiner Feder entstanden.

Fotografie

Es fing alles Ende 2000 mit unserer ersten Digitalkamera an, einer Sony DSC-S70. In meinem „früheren Leben“ habe ich kaum Fotos gemacht. Im Nachhinein hätte ich mir aber schon manchmal gewünscht, mehr (oder überhaupt mal) Bilder von einem Ereignis zu haben, so zur Unterstützung der eigenen Erinnerung... Aber dann war da der Film, der nach ewiger Zeit endlich mal voll und dann auch entwickelt war. Und die damit verbundenen laufenden Kosten und das fehlende direkte Feedback zur Bild­qualität. Mit der Digitalfotografie wurde dann (fast) alles besser.

Ich kann mich jetzt bestimmt nicht als professionellen oder gar nur besonders erfahrenen Fotografen bezeich­nen, aber ich interessiere mich doch sehr für dieses Thema und versuche, meine Fähigkeiten darin zu ver­bessern. Meine erste eigene Digitalkamera war eine Pentax Optio S (Abb. links), eine kleine 3-Megapixel-Kompaktknipse von Mitte 2003 (mit 2 cm Dicke damals die erste und kleinste mit 3x-Zoom), die manchmal ziemlich unscharfe Bilder macht und nicht sonderlich licht­empfind­lich ist. Später habe ich mir zeitweise die etwas größeren Modelle meiner Eltern ausgeliehenen, wenn es z.B. zu Familien­feiern ging (Kodak DX7590, Sony DSC-H2). Mit deren größeren Objektiven lässt sich doch erheblich mehr Licht einfangen, was auch die interessante Available-Light-Fotografie zumindest ansatzweise ermöglicht. Mittlerweile würde ich mich als ambitionierten Amateur bezeichnen, wie man das so treffend nennt.

Seit Ende 2007 habe ich nun auch meine eigene digitale Spiegelreflexkamera, eine Canon EOS 400D (Abb. rechts). Passend dazu mittlerweile mehrere Objektive von 10 bis 300 mm, darunter eine Festbrennweite mit Blende 1,4. Mit einem Bildsensor in APS-C-Größe (das entspricht etwa der 13-fachen Fläche des verbreiteten 1/2,5”-Sensors vieler Kompaktkameras), angemessenen 10 Megapixeln, Aufzeich­nung im verlustfreien RAW-Format, schnellem Autofokus und im Vergleich zu Kompaktkameras äußerst schneller Bildfolge, einem großen Angebot an Objek­tiven für jeden Zweck und allerhand einstellbarer Aufzeichnungsparameter kommt man im Zweifelsfall doch zu den besseren Ergebnis­sen. Mit die ersten Fotos, die ich gleich nach dem Auspacken gemacht habe, sind hier zu be­staunen. Die 8-GB-CompactFlash-Karte bietet Platz für etwa 800 Aufnahmen.

Aber nicht nur die Technik will gekauft – und erlernt bzw. geübt – sein; um gute Fotos zu schießen, braucht man auch gute Motive. Wenn man nicht weiß, wo man sowas findet, braucht man zumindest gute Gelegenheiten. Und genau dann hab ich die Kamera leider selten zur Hand. Und irgendwie sieht man die schönsten Landschaftsszenen oft im Vorbeifahren aus dem Auto, wenn man gerade nicht so gut anhalten kann.

Die Fotos, die ich aber zustande gebracht habe, und denen ich ein gewisses öffentliches Interesse zutraue, habe ich in meiner Fotogalerie zusammengestellt.

Was noch?

Ich höre viel Musik. Manchmal sogar ständig. Meine persönliche Sammlung wächst immer weiter. Das Charts-Gedudel, das man als den landesweit „besten Musikmix“ im Radio vor­gesetzt bekommt und das es oft genug schonmal gab, interessiert mich aber weniger. Musik sollte irgendwo eine eingängige Melodie mitbringen und ich möchte die einzelnen Musikinstrumente noch auseinander­halten können. Es gibt einige schöne Lieder die nur aus klavier- oder gitarren­begleitetem Gesang bestehen – Hard-Rock oder Schwermetall ist mir i.d.R. zu laut. Letztlich muss es mir dann noch gefallen und das ist wohl der Punkt, den ich am schlechtesten beschreiben kann. Manchmal brauche ich auch einfach nur eine Weile, um mich an etwas neues zu gewöhnen. Ein Album von Tori Amos, mit dem ich zuerst nichts anzufangen wusste, gefiel mir zwei Jahre später, als ich es zufällig nochmal entdeckt habe, plötzlich ziemlich gut... Empfehlen kann ich auch Cara Dillon, Coldplay, The Corrs, Katie Melua, Keane, Lizz Wright und diverse Classic-Rock-Bands wie Genesis oder Duran Duran. Nicht jedem zusagen werden bestimmt Björk, Common, Conjure One, Julie Fowlis, Lamb, Nitin Sawhney oder Zero 7. Um nur ein paar zu nennen.

Seit 1996 bin ich im Besitz einer Amateurfunk-Lizenz mit dem Rufzeichen DG9NGF und Mitglied im DARC Ortsverband Eckental. Damals ging das aufgrund des Mindestalters noch nicht früher. Ab dem folgenden Schuljahr, in der 9. Klasse, kamen mir die bereits bekannten Grundlagen über elektrische Schaltungen für das Fach Physik aber sehr zugute. B) So bin ich dann wieder mit meinen Eltern zu Ama­teurfunktreffen, Messen und anderen regionalen Veranstaltungen gefahren und habe mich an Contesten und anderen Funkaktivitäten beteiligt. (Mein Vater ist bereits seit 1983 dabei.) Die Vorbereitungskurse, die ich ab dem folgenden Jahr mit durchgeführt habe, brachten neben meiner Mutter auch ein paar meiner Mitschüler zu diesem Hobby, mit denen ich mich nach der Schule dann gebührenfrei unterhalten konnte. Leider hat sich das im Lauf der Zeit alles wieder etwas verlaufen und mit meinem zunehmenden Interesse für Internet und Mobilfunk geriet auch der Amateurfunk weiter in den Hintergrund. Nicht zuletzt war auch das erreichbare Publikum viel zu klein und die Einstiegshürde zu hoch. Heute habe ich meine Lizenz, ein Handfunkgerät und eins fürs Auto (nicht mehr eingebaut) zwar noch, aber außerhalb der obligatorischen Teil­nahme am Jugendfieldday als Crew-Mitglied bleibt das weitgehend ungenutzt.

Ebenfalls durch meinen Vater „angesteckt“, wurde ich nach meiner Wehrdienstzeit Mitglied der Reservisten der Bundeswehr in der Kameradschaft Großgeschaidt. Schon einige Zeit davor war ich bei den öffentlichen Veranstaltungen wie dem Kinder­ferienprogramm dabei und hatte großen Spaß. Seit 2002 konnte ich dann auch an Ausbildungen und Wettkämpfen teilnehmen, für die meine Be­geisterung allerdings nicht mehr ganz so groß ist. Die Gemeinschaft ist gut und die Atmosphäre locker, das ist am wichtigsten.